Gesunde Rezepte
Bei jedem Rezept beschreibe ich zusätzlich die nährstoffreichen Zutaten, damit du direkt siehst, was gut für dich und deine MS ist.
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Was wäre die Spargelsaison ohne eine Spargelcremesuppe!? Ich zaubere mit diesem Rezept ein Lächeln auf das Gesicht meiner Tochter. Ganz einfach mit dem Spargelwasser/-sud koche ich diese klassische Spargelsuppe und ihr könnt sie variieren mit einem Schuss Weißwein, asiatisch mit Kokosmilch und Ingwer, oder einfach als Einlage mit frischen Kräutern, Fisch, Gemüse, Krabben oder was euch so einfällt. Das Grundrezept ist schnell zubereitet – ideal als Vorspeise oder Zwischenmahlzeit. Mit frischem Baguette oder Bauernbrot einfach köstlich!
Spargel werden in einem Topf liegend, gebunden oder stehend gekocht. Nur soviel Wasser verwenden, dass sie bedeckt sind. Ich füge einen Teelöffel Salz und Zucker dazu. In 15-20 Minuten sind sie gar. Dann wird das Spargelwasser aufgefangen und ihr könnt mit eurer Spargelcremesuppe beginnen. Oder ihr füllt den Sud ab, auch eingefrieren geht und kocht sie den nächsten Tag. Geht ja eh so nebenbei, denn sie macht wirklich nicht viel Arbeit.
Spargel macht jedes Gericht zu einer Delikatesse. Er ist aber auch eine uralte Heilpflanze und hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, Gallen-und Leberleiden. Ebenso sehr gesund bei Diabetes und Blasenproblemen. In China, Griechenland und Ägypten wendete man den Spargel als Heilpflanze bei Husten, Blasenproblemen und Geschwüren an. Dabei verwendete man alle Pflanzenteile. Im 19. Jahrhundert wurde er auch in Europa ärztlich verordnet. In Indien und der Ayurvedischen Medizin wird er bis heute bei Magengeschwüren und Nervenleiden angewendet. Man sagt ihm antioxidative, immunstimmulierende und antibakterielle Wirkung nach. Spargel ist nicht billig und man sollte warten bis zu zwei Wochen in der Saison und je schöner das Wetter, um so billiger wird er angeboten. Ich kaufe regional direkt beim Bauern und bezahle für beste Qualität zurzeit 5.- pro Kilo. Es gibt dünneren, der noch billiger ist und für eine Spargelcremesuppe vollkommen ausreicht. Denn der Sud ist entscheidend; Spargelköpfe später für die Suppe aufheben.
Es gibt drei Sorten: Weißer Spargel lässt man unter der Erde wachsen unter sogenannten Dämmen und sticht ihn, wenn er reif ist. Den violetten Spargel wird gestochen, wenn er einen Tag bereits dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Er wächst auf ebenen Boden und schmeckt würziger als der weiße Spargel, der sehr zart und mild schmeckt. Grüner Spargel besitzt einen kräftigen Wurzelstock, der aus fleischigen Speicher- und feinen Saugwurzeln besteht und in einer Richtung vorwärts wächst. Aus diesem Wurzelstock treiben ab April fingerdicke, fleischige Sprossen, die unter der Erde weiß, über der Erde zunächst blaurot, dann grün gefärbt sind. Als Gemüse werden die im Frühsommer erscheinenden Jungtriebe verwendet.
Spargel besteht zu 94 % aus Wasser. Pro Kilogramm zählt er nur 16 Kilokalorien. Ideal zum Abnehmen, sowie Erdbeeren, über die ich auch bereits geschrieben habe. Im gegarten weißen Spargel stecken 0,1 g Fett, 2 g Eiweiss, 2 g Kohlenhydrate und 1 g Ballaststoffe. Der glykämische Last des Spargels ist sehr niedrig und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht. Deswegen ideal beim Abnehmen und bei Diabetes.
Der Ballaststoffgehalt ist eher niedrig, doch er enthält den Ballaststoff Inulin, der sich positiv auf die Darmflora auswirkt. Nach Verstoffwechslung des Insulins durch die Darmbakterien entstehen kurzkettige Fettsäuren, die gegen Entzündungen wirken und die Regulierung des Fett- und Zuckerstoffwechsels unterstützen. Somit senkt er das Risiko an Übergewicht, Verstopfung, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Knochenkrankheiten.
Viele von uns essen schnell mal 500 g Spargel zum Mittagessen und da steigt im folgenden die Werte um das Fünffache. In 100 g weißen gegarten Spargel sind enthalten:
Spargel entgiftet und entwässert. Wenn euch Wissen noch nicht gestillt ist, dann könnt ihr hier weiterlesen über die Steigerung des Liebeslebens, Erträge, Anbau, Umwelt und Regionaler Einkauf.
Guten Appetit wünscht euch


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