Hilfsmittel bei Multiple Sklerose Multiple Sklerose

Als Rollator- und Rollifaher im Winter unterwegs …

1. März 2018
Als Rollator- und Rollifaher im Winter unterwegs

Mit Rollator und Rollstuhl im Winter unterwegs, dann …

… aufrüsten und einige Dinge beachten!

In einer Zeitschrift fand ich ein paar wertvolle Tipps für Rollator- und Rollifahrer. Die möchte ich euch kurz auflisten. Denn auch im Winter wollen gehandicapte Menschen ins Freien; was bei nassen und überfrierender Nässe ein Problem darstellen kann. Nicht jeder hat Angehörige oder jemanden, der sich um ihn kümmert.

Ein paar Dinge müssen als Rollator- und Rollifahrer beachtet werde, damit der „Ausflug“ nicht im Fiasko endet.

  • Nicht nur gehandicapte Menschen, auch ältere Menschen sollten sich überlegen, ob ein Rollator bzw. Rolli-Training nicht sinnvoll wäre. Angeboten werden solche Einweisungen und Trainingseinheiten in Rehabilitationseinrichtungen, ambulant oder stationär. Auch Vorort gibt es solche Angebote, ebenso bietet die DMSG in verschiedenen Bundesländern solche Kurse an.
    Ich organisierte 2013 als Gruppenleiterin für etliche Selbsthilfegruppen, gemeinsam mit einem Therapeuten aus der Reha-Klinik „Quellenhof“ in Bad Wildbad, ein ganztägiges Training, das nicht nur Spaß machte sondern uns im Alltag sehr viel brachte. Zum Welt-MS-Tag 2018 wiederholen wir diesen Tag.
  • Für mein Fahrrad habe ich mir im Sommer LED-Leuchten mit Klettbändern zum Befestigen gekauft – diese Lichter kann man ebenso an einen Rollator oder Rolli befestigen.
  • Man sollte als Rollator- und Rollifahrer auf helle Kleidung achten oder zumindest Reflektoren an Armen und Beinen tragen.
  • Es ist enorm wichtig, dass der Rollator (Position der Griffe ist ausschlaggebend für eine aufrechte Haltung) und der Rolli passend auf den Benutzer eingestellt ist. Das Sanitätshaus ist verpflichtet, auch ein zweites Mal zu uns nach Hause zukommen, wenn wir mit unserem Hilfsmittel nicht zurecht kommen.
  • Festes Schuhwerk und evtl. Spikes über die Schuhe tragen. Für Gehstöcke gibt es Eiskrallen für das Stockende. Es gibt nichts was es nicht gibt für Rollator- und Rollifaher. Informiert euch im Sanitätshaus oder im Internet.
  • Wichtig: Telefon immer in Reichweite! Für viele Menschen kann ein Notsignal hilfreich sein, das am Körper getragen wird und mit einer Einrichtung verbunden ist, das bei Signalauslösungen sich zum Signalsender auf den Weg macht.
  • Wintersporthosen sind wasser- und winddicht; wärmen. Es gibt auch Fußsäcke für Rollifahrer, die meistens von der Krankenkasse übernommen werden. Hier ein Beispiel für Wintercapes, auch ein guter Kompromis.

Einen schönen rutschfreien und gesunden Winter wünsche ich euch!

Herzlichst
Eure

MS-Blog frauenpowertrotzms

Bildquelle: https://unsplash.com/@riciardus


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